Stifter der Tafel Ilmenauer 
Wohnungs- und Gebäudegesellschaft mbH

Einweihung 23.10.2009

Die Tafel wurde auf Initiative Ilmenauer Heimatfreunde errichtet.

Entwurf Bernd Frankenberger, Günter Andrä

 

 

 

1901 gründete Heinrich Boltz das nach ihm benannte Institut. Er baute 1910 das Gebäude der heutigen Goetheschule. Dort befand sich bis zum Verkauf des Hauses an die Stadt 1922 die Privatschule. Dann zog das Institut in das viel kleinere Haus in der Naumannstraße um. Gleich daneben baute sich Direktor Boltz eine Villa als Wohnsitz (heute Kindergarten). Im Institut wurden Schüler auf das Abitur vorbereitet, die auf dem normalen Weg mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Voraussetzung war natürlich das nötige Geld der Eltern für die private Schule. Aus dem Werbeprospekt von 1929 kann man entnehmen, der Unterricht belief sich auf  30 Wochenstunden in allen Prüfungsfächern, die  Klassengröße beschränkte sich auf 10 Schülern, zusätzliche Privatstunden waren möglich. Wer hier lernen wollte, musste im Internat im Hause wohnen. Bis zu 60 Schüler wurden aufgenommen. Des weiteren heißt es, mitzubringen sind Betten, Bettwäsche, Servietten, Handtücher, Besteck, Wasserglas und eine Glühbirne. Besonders viel Luxus bot die Unterbringung also nicht.

 

 


Bild aus einer Werbeschrift des Instituts von 1929

     


Bild 2010

 



Postkarte 1910 (ab 1922 Goetheschule,Reformgymnasium)

 

 

verwendete und empfohlene Literatur

Festschrift der Goetheschule
1903-1928
Stadtarchiv

Werbeschrift Institut Boltz Stadtarchiv

Aus der Geschichte
des höheren Schulwesens
unserer Stadt
Artikel Freies Wort
Mai 1995

Artikel Thüringer Allgemeine
24.10.2009

 


 
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